Leben in Freudenberg soll attraktiv bleiben

Die in die Natur eingebundenen Stadtteile mit dem Mittelpunkt Freudenberg müssen erhalten und weiterentwickelt werden. Der historische Stadtkern ist ein besonderes Kulturgut.

Die örtlichen Lebensgemeinschaften und Vereine sind zu erhalten und zu fördern. Für junge Menschen sind attraktive und anspruchsvolle Freizeitmöglichkeiten zu schaffen. Ältere Menschen sind in allen Belangen ihres Lebens zu unterstützen.

Der Sicherheit im Straßenverkehr für die älteren Menschen sowie auch für die Kinder messen wir besondere Bedeutung zu.

Schulen und Schulwesen müssen attraktiv bleiben und wieder eine positive Lernatmosphäre vermitteln.

Das Kulturangebot muss kontinuierlich verbessert werden. Wir wollen, dass Interessierte und Talente in Kunst und Musik sich entwickeln können. Hierfür müssen die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Die Infrastruktur der Gesundheitsversorgung ist zu erhalten und auszubauen.

Das Arbeitsplatzangebot muss angemessen und attraktiv sein. Die zentrale Lage Freudenbergs in Deutschland muss gerade bei zukunftsträchtigen neuen Medien im Bereich von Infrastrukturobjekten besser ausgenutzt werden.

Die Stadtverwaltung muss kundenorientiert, effizient und durch konsequenten Einsatz moderner Kommunikationsmittel in der internen und externen Kommunikation geführt werden.

Schulpläne von CDU und FDP erfreuen die Grünen

Die Grünen in Freudenberg begrüßen die Absicht von CDU und FDP, in Freudenberg für Haupt- und Realschule eine gemeinsame Lösung zu finden.

„Mit Freude” haben die Grünen in Freudenberg auf Äußerungen von CDU und FDP reagiert, sich einem Verbund von Haupt- und Realschule zu öffnen und dies als optimale Lösung für die Freudenberger Schullandschaft auszuweisen: „Während es auf Landes- und zum Teil auch auf kommunaler Ebene im Kreisgebiet gerade von seiten der FDP und CDU noch erhebliche Widerstände gegen derartige Schulverbünde gibt”, so Stadtverbandssprecher Werner Steuber, habe in Freudenberg „Vernunft Einzug gehalten”.

Das werde mit großer Genugtuung registriert, denn die Grünen sehen darin die Bestätigung ihrer Position, für die Stadt einen Schulverbund zu schaffen, der zwei Ziele verfogen müsse: Angesichts der zurückgehenden Anmeldungen an der Hauptschule vor Ort sei ein schulisches Angebot für Hauptschüler auch in Zukunft vorzuhalten, und gleichzeitig müsse das Auspendeln von täglich rund 800 Schülern, darunter allein 100 zu Gesamtschulen, überwunden werden.

In dieser Frage seien die Grünen auf einer Info-Veranstaltung im Juni sowohl von der bildungspolitischen Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Sigrid Beer, als auch von der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der GEW, Marianne Demmer, unterstützt worden. Ein Schulverbund biete die Chance, dem demografischen Wandel auch in Freudenberg gerecht zu werden, mehr Chancengleichheit im Bildungswesen zu verwirklichen. Werner Steuber: „Der Ball liegt jetzt im Feld. Wir meinen, es ist die Zeit gekommen für einen zügigen Vorstoß aller Ratsfraktionen in Richtung eines zukunftsweisenden Schulverbundes.”

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Umgehungsstrasse Freudenberg

Ein unüberlegtes Vorgehen lehnen wir ab. Die Notwendigkeit einer Ortsumgehung muss im Zusammenhang aller Aspekte diskutiert und betrachtet werden. Hierbei kommt dem Aufkommen und der Bewertung des tatsächlichen Durchgangsverkehrs und der alternativen Verkehrsführungen eine zentrale Bedeutung zu. Dem Ausbau vorhandener höherrangiger Strassen ist immer gegenüber neuen Trassen Vorrang einzuräumen,

Eine Lösung durch den Kuhlenberg lehnen wir ab. Der Kuhlenberg ist für Freudenberg ein unverzichtbares Naherholungsgebiet.

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Gewerbegebiet Wilhelmshöhe West

Wir sind gegen das in einer Größe von über 25 ha geplante Gewerbegebiet. Die Betroffenheit der Anwohner in Lindenberg, Oberheuslingen und Bottenberg ist zu groß. Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutz verbieten diesen Eingriff. Der Eingriff ist auch mit Ausgleichsmaßnahmen nicht zu rechtfertigen. Wir fordern, dass die vorgetragenen Bedenken und Sorgen der Bürger ernstgenommen werden und das Vorhaben in der bisher geplanten Größe aufgegeben wird. Die Nutzung von Industriebrachen, der Ausbau vorhandener Industriegebiete und die interkommunale Nutzung an geeigneter Stelle ist vorrangig in Betracht zu ziehen.

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